Anleihen
US-Daten belasten Rentenmärkte

Die Anleihemärkte im Euro-Raum und in den USA sind am gestrigen Dienstag erneut unter Druck geraten. Am Morgen schickten sich die Festverzinslichen im Euro-Raum zwar an, die Verluste des Vortags wettzumachen, am Nachmittag belasteten dann aber Daten zum US-Immobilienmarkt die Kurse.

cü FRANKFURT. Die Zahl der Baubeginne im privaten Wohnungsbau stieg im Mai auf 1,96 Millionen, Analysten hatten einen Anstieg auf nur 1,87 Millionen erwartet. Der Immobilienmarkt in den USA gilt schon länger als überhitzt und steht auch im Fokus der Notenbank. Die Volkswirte der Allianz betonten jedoch, dass sich der Markt im Mai lediglich vorübergehend stabilisiert habe. Im April und Mai zusammen sei der private Wohnungsbau im Vergleich zum Januar im Schnitt um zehn Prozent und damit deutlich gesunken.

Der Bund-Future verlor bis zum späten Abend in Europa 0,26 Prozentpunkte auf 115,94 Prozent und lag damit zum ersten Mal seit fast zwei Wochen unter der Marke von 116 Prozent. Vor den US-Daten hatte er – auch unterstützt durch die Kursverluste an den Aktienmärkten – bei 116,44 Prozent gelegen. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg auf 3,99 Prozent. In den USA erhöhte sich die Rendite zehnjähriger Treasuries auf 5,15 Prozent und lag damit weiter unter der Rendite zweijähriger US-Papiere, die 5,19 Prozent abwarfen.

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