Anleihen
US-Renditen klettern nach oben

Die Anleihekurse in Europa und den USA haben sich am Dienstag gegenläufig entwickelt. In Europa sorgte die schlechte Stimmung an den Aktienmärkten nach der Kapitalerhöhung von Merrill Lynch und dem Verlust von Nomura für Unterstützung.

HB FRANKFURT. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe sank zwei Basispunkte auf 4,50 Prozent. Im Gegenzug legte der Bund-Future um 32 Basispunkte auf 111,47 Prozent zu.

In den USA gaben die Anleihekurse hingegen nach. Zehnjährige Treasuries rentierten sieben Basispunkte höher bei 4,07 Prozent. Grund waren Spekulationen, dass die staatlichen Rettungspläne für die beiden Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac zu einem erhöhten Finanzierungsbedarf und damit mehr staatlichen Anleiheemissionen führen dürften. Heute gibt das US-Finanzministerium bekannt, welche Anleihe-Volumina in der kommenden Woche auf den Markt gebracht werden. Der Anleihespezialist Wrightson ICAP rechnet mit einem Volumen von 17 Mrd. Dollar bei den zehnjährigen Papieren und 10 Mrd. Dollar bei den 30jährigen. Es wäre das größte Volumen seit dem Februar 2006.

Am Primärmarkt begab Großbritannien eine zehnjährige Anleihe im Volumen von 2,5 Mrd. Pfund. Italien beschaffte sich 1,5 Mrd. Euro über ein inflationsgeschütztes Papier mit Laufzeit bis 2019.

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