Anleihen
US-Zahlen belasten Bondmärkte

Mit sinkenden Kursen und steigenden Renditen haben die Anleihemärkte dies- und jenseits des Atlantiks am Dienstag auf neue Konjunkturdaten aus den USA reagiert. Dort ist im April der Einzelhandelsumsatz ohne Autos um 0,5 Prozent gestiegen – und damit stärker als von den Analysten erwartet.

FRANKFURT. Diese Entwicklung heizte Spekulationen an, dass die US-Notenbank Federal Reserve im nächsten Monat den Leitzins unverändert belassen wird.Bei europäischen Staatspapieren drückten außerdem Kommentare von EZB-Ratsmitglied Christian Noyer und EZB-Präsident Jean-Claude Trichet auf die Kurse. Sie ließen durchblicken, dass die Zinsen auf einem Sechs-Jahres-Hoch bleiben müssen, um die Inflation im Zaum zu halten. So sagte Noyer, Inflationsdruck sei in den meisten Teilen der Welt zu beobachten. Trichet erklärte, ein Leitzinsniveau von vier Prozent werde zur Preisstabilität beitragen.

Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe zog um acht Basispunkte auf 4,09 Prozent an. Für den Bund-Future, das Stimmungsbarometer am Terminmarkt, ging es um 65 Basispunkte auf 114,37 Prozent nach unten. Zehnjährige US-Treasuries rentierten bei 3,86 Prozent sechs Basispunkte höher.

Am Primärmarkt begibt die KfW eine Umtauschanleihe auf Aktien der Deutschen Telekom im Volumen von drei Mrd. Euro.

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