Anleihen
US-Zahlen setzen Bonds unter Druck

Staatsanleihen haben am Dienstag auf beiden Seiten des Atlantiks Kursverluste verzeichnet. Für Abgabedruck sorgten US-Wirtschaftsdaten. So waren die Erzeugerpreise im März nahezu doppelt so rasch gestiegen wie erwartet.

HB FRANKFURT. Der Empire-State-Index für das produzierende Gewerbe in New York legte im April zu, während Volkswirte von einem erneuten Minus ausgegangen waren. Dazu kam, dass die Inflation in Frankreich vergangenen Monat ein Zwölfjahres-Hoch erreichte. Teuerungsdruck und eine freundliche Konjunktur machen Renten unattraktiver.

Die zehnjährige Bundesanleihe rentierte durch den Kursrückgang sechs Basispunkte höher bei 3,96 Prozent. Der Terminkontrakt Bund-Future fiel 53 Basispunkte auf 115,44 Prozent. Die Rendite der US-Treasuries mit Laufzeit von zehn Jahren stieg drei Basispunkte auf 3,54 Prozent. Die Inflationserwartungen sorgten dafür, dass der Renditevorsprung von Treasuries gegenüber inflationsindexierten US-Staatspapieren auf 2,36 Prozentpunkte stieg. Die Differenz gilt als Markterwartung für die Teuerungsrate der kommenden zehn Jahre. Das Land Sachsen-Anhalt emittierte fünfjährige Landesschatzanweisungen im Volumen von einer Mrd. Euro mit einem Kupon von 4,125 Prozent. Die KfW brachte fünf Mrd. Euro in dreijährigen Papieren auf den Markt, Nominalzins vier Prozent.

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