Anleihen
ZEW-Daten stützen deutsche Anleihen

Schwache Konjunkturdaten haben den Anleihemärkten gestern Kursgewinne beschert. Die europäischen Bonds profitierten von den deutlich schwächer als erwarteten ZEW-Zahlen zum Konjunkturausblick für Deutschland.

HB FRANKFURT. Der Terminkontrakt Bund-Future stieg bis zum späten Nachmittag um 33 Basispunkte auf 110,38 Prozent, entsprechend fiel die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe auf 4,61 Prozent. Die Rendite der zehnjährigen US-Treasuries fiel den dritten Tag in Folge, auf ein Niveau von 5,12 Prozent. Stützend wirkten Daten des US-Handelsministeriums, denen zufolge die Zahl der Baubeginne im Mai um 2,1 Prozent auf ein Viermonats-Tief sank. Der Immobilienbereich bleibe der schwache Punkt der US-Wirtschaft, sagte ein Anleihestratege.

Am Primärmarkt begab das Land Berlin eine zehnjährige Anleihe über 1,25 Mrd. Euro. Ursprünglich wollte das Land nur eine Mrd. Euro begeben, stockte das Volumen aber angesichts der großen Nachfrage auf. Die Konsortialführer Citi, LBBW und Unicredit berichteten von Kaufaufträgen über 1,8 Mrd. Euro, von denen knapp die Hälfte aus dem Ausland kam. Gefragt war auch die zehnjährige Euro-Anleihe von British American Tobacco, die mindestens 750 Mill. Euro schwer wird. Daneben kündigte der Dialysespezialist Fresenius Medical Care eine Anleihe über 500 Mill. Dollar an.

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