Anleihen
Zinsaussichten belasten Kurzläufer

An einem nachrichtenarmen Handelstag haben am Montag besonders Staatsanleihen mit kurzen Laufzeiten leichte Kursverluste verzeichnet. US-Kurzläufer standen unter Abgabedruck, da Anleger die Wahrscheinlichkeit einer erneuten deutlichen Zinssenkung der US-Notenbank schwinden sahen.

HB FRANKFURT. Am europäischen Markt bewirkten Inflationsbedenken Verkäufe am kurzen Ende, nachdem der Ölpreis auf einen Rekordpreis kletterte. Eine steigende Zahl von Händlern spekulierte auf eine dritte Zinserhöhung im Euroraum in diesem Jahr.

Der Kurs zweijähriger US-Treasuries sank soweit, dass die Rendite zwei Basispunkte zulegte. Zweijährige Bundesanleihen rentierten etwas höher bei 3,95 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundespapiere und Treasuries dieser Laufzeit pendelte um das Niveau vom Freitag.

Am Zinsterminmarkt wurde eine Wahrscheinlichkeit von hundert Prozent eingepreist, dass die Federal Reserve den Leitzins am Mittwoch um 25 Basispunkte auf 4,5 Prozent senkt. Am Freitag sahen Händler noch eine Chance von acht Prozent, dass der Leitsatz auf 4,25 Prozent fällt.

Am Primärmarkt will Motorola Papiere im Volumen von einer Milliarde Dollar in drei Tranchen platzieren. Coca-Cola plant eine zehnjährige Emission über mindestens 500 Mill. Dollar.

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