Anleihen
Zinserwartungen drücken auf Bondkurse

An den Anleihemärkten dies- und jenseits des Atlantiks sind am Montag die Kurse gefallen und die Renditen gestiegen. In den USA befürchten die Anleger, dass US-Notenbankchef Ben Bernanke die Inflationsbedenken erneut betonen wird, was eine Leitzinserhöhung wahrscheinlicher machen würde.

HB FRANKFURT. Bernanke äußerte sich am Abend amerikanischer Zeit auf einer Konferenz der Boston-Fed zur Inflation. Weiterer Druck auf die Anleihekurse ging von neuen US-Konjunkturdaten aus (siehe » Devisen).

Im Euroraum belasteten Spekulationen, dass die Europäische Zentralbank die Zinsen nächsten Monat erhöhen werde, die Bondkurse. Zweijährige Papiere, die besonders stark auf Veränderungen bei den Zinserwartungen reagieren, rentieren weiterhin höher als zehnjährige Anleihen. Seit vergangener Woche ist die Renditestrukturkurve erstmals seit März 2007 wieder invers.

Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg um sechs Basispunkte auf 4,47 Prozent. Im Zweijahresbereich kletterten die Renditen um fünf Basispunkte auf 4,68 Prozent. Für den Bund-Future ging es 62 Basispunkte nach unten auf 111,31 Prozent. Zehnjährige US-Treasuries rentierten zehn Basispunkte höher bei 4,01 Prozent.

Am Primärmarkt will das Auktionshaus Sotheby's insgesamt 300 Mill. Dollar über zwei Tranchen beschaffen.

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