Anleihen
Zinsspekulationen dominieren den Rentenmarkt

Schwächere Konjunkturdaten aus den USA haben am Mittwoch für Kursgewinne an den europäischen Anleihemärkten gesorgt.

HB DÜSSELDORF. Der richtungsweisende Bund-Future stieg zeitweise um 43 Basispunkte auf 118,35 Prozent. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe fiel leicht auf 3,69 Prozent, die zehnjähriger US-Bonds auf 4,56 Prozent.

Händler verwiesen zur Begründung auf den am Mittwoch veröffentlichten Index des Institute for Supply Management (ISM) für die Geschäftsaktivität im nicht-verarbeitenden Gewerbe der USA. Dieser ist im September von 57 auf 52,9 Punkte gesunken.

Von der Nachrichtenagentur Dow Jones im Vorfeld befragte Volkswirte hatten im Schnitt mit einem Stand von 56 Punkten gerechnet. Weitere mögliche Signale über die zukünftige Zinspolitik der amerikanischen Notenbank versprechen sich die Marktteilnehmer von den morgen anstehenden Daten zum US-Arbeitsmarkt.

Die am Mittwoch ebenfalls veröffentlichten Einkaufsmanagerindizes für Deutschland und die Euro-Zone hatten hingegen kaum Einfluss auf die Kurse. Der Index für Deutschland stieg leicht, der für die Euro-Zone gab überraschend deutlich nach. Die Indizes änderten jedoch nichts an den Zinserwartungen für die Euro-Zone. Der Markt rechnet damit, dass die Europäische Zentralbank (EZB) die Zinsen heute auf 3,25 Prozent erhöht.

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