Anleihen
Zweijährige Bundestitel im Rampenlicht

Am europäischen Anleihemarkt werden Bondexperten diese Woche besonders auf die zweijährigen Papiere achten. Wegen der Zinserwartungen könnten sich die zweijährigen Bundesschatzanweisungen besser entwickeln als längerfristige Bundesanleihen.

FRANKFURT. Ökonomen gehen davon aus, dass die Europäische Zentralbank am Donnerstag den Leitzins um einen halben Prozentpunkt senken wird. Zweijährige Papiere reagieren besonders sensibel auf Veränderungen bei den Zinserwartungen.

Bereits in der vergangenen Woche ist der Renditevorsprung der zehnjährigen Bundesanleihen vor den zweijährigen Titeln auf 1,50 Prozentpunkte gestiegen, den höchsten Wert seit September 2004. Zweijährige Papiere rentierten am Freitag bei 1,51 Prozent sieben Basispunkte niedriger. Der Bund-Future stieg auf 124,67 Prozent.

In den USA dürften schwache Konjunkturdaten den Treasuries diese Woche eine Rally bescheren. Ökonomen erwarten einen rückläufigen Empire State Index, der die Geschäftsaktivitäten im verarbeitenden Gewerbe im Staat New York misst. Die Rendite zehnjähriger Treasuries fiel am Freitag um fünf Basispunkte auf 2,39 Prozent.

Am Primärmarkt wird es ruhiger. Italien will am Mittwoch den Kapitalmarkt mit drei Papieren anzapfen. Großbritannien plant zwei Anleiheemissionen.

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