Anleihenbericht
Anleihekurse profitieren von Konjunkturdaten

Nach frühen Kursverlusten haben die europäischen Bonds am Dienstag wieder zugelegt. Sinkende Kurse am Aktienmarkt und skeptische Aussagen vom Chef des Ölkonzerns BP zum Konjunkturverlauf schürten den Pessimismus der Anleger.

HB FRANKFURT. Der Bund-Future notierte 25 Basispunkte höher bei 120,55 Prozent. Entsprechend sank die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihen vier Basispunkte auf 3,44 Prozent.

In den USA stiegen die Kurse der zehnjährigen Bonds ebenfalls, die Rendite sank vier Basispunkte auf 3,68 Prozent. Auch hier zeigten sich die Investoren pessimistisch, was die weitere wirtschaftliche Entwicklung angeht - eine Einschätzung, die durch die schwächer als erwartet ausgefallenen Daten zum US-Verbrauchervertrauen bestätigt wurde. Einige Anleger rechnen mit einer sogenannten "Double-Dip"-Rezession mit zwei Tiefpunkten. Eine schwache Konjunktur macht die als sicher geltenden Staatsanleihen interessanter für die Anleger.

Zweijährige Anleihen gaben hingegen im Vorfeld einer massiven Emission am Abend europäischer Zeit nach. Der Markt soll 42 Mrd. Dollar an zweijährigen Treasuries aufnehmen. Am Primärmarkt hatte sich zuvor Italien mit einer dreijährigen Nullkuponanleihe 3,5 Mrd. Euro beschafft. Die Niederlande platzierten drei Tranchen im Gesamtvolumen von 1,2 Mrd. Euro.

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