Anleihenbericht
Anleihemärkte geben wieder nach

An den Anleihemärkten sind die Kurse am Dienstag gefallen, die Renditen haben deutlich angezogen. Marktteilnehmer begründen die Kursverluste mit Kursgewinnen an den Aktienmärkten.

HB FRANKFURT. Die WestLB rechnet mit weiterem Druck auf die Bundesanleihen, da positive Überraschungen aus der Berichtssaison zu erwarten seien. Zehnjährige Bundesanleihen rentierten um vier Basispunkte höher bei 3,31 Prozent. Der Terminkontrakt Bund-Future sank um 46 Basispunkte ab auf 121,82 Prozent.

Auch zehnjährige US-Treasuries gaben markant nach, die Rendite kletterte um sechs Basispunkte auf 3,41 Prozent. Die Bonds bauten ihre Kursverluste weiter aus, nachdem US-Erzeugerpreise und Einzelhandelsumsätze deutlich stärker zugelegt haben als erwartet. Die Erzeugerpreise kletterten im Juni um 1,8 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Größter Einzelfaktor waren steigende Kraftstoffkosten. Der Umsatz im US-Einzelhandel verbesserte sich im Juni zum zweiten Mal in Folge: der Anstieg lag mit 0,6 Prozent über dem Zuwachs im Mai von 0,5 Prozent und übertraf auch die Konsensschätzung der Analysten von plus 0,4 Prozent.

Am Primärmarkt platzierte Italien fünfjährige Anleihen über 3,75 Mrd. Euro, zwölfjährige Papiere im Volumen von 1,01 Mrd. Euro und 2018 fällige Bonds im Umfang von 919 Mio. Euro.

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