Anleihenbericht
Anstehende neue Bonds treiben US-Renditen

Die Aussicht auf massive Treasuries-Emissionen in der kommenden Woche sowie überraschend gute Frühindikatoren haben am Donnerstag bei US-Anleihen für sinkende Kurse und steigende Renditen gesorgt.

HB FRANKFURT. Auch eine leichte Zunahme der Arbeitslosenzahlen konnte die Kursverluste nicht nachhaltig bremsen. Die Rendite der zehnjährigen Treasuries lag drei Basispunkte höher bei 3,42 Prozent.

An Anleiheemissionen in der kommenden Woche erwartet werden laut Wrightson Icap am Montag sieben Mrd. Dollar an inflationsgeschützten Anleihen (TIPS), am Dienstag zweijährige Papiere im Volumen von 44 Mrd. Dollar, gefolgt von 41 Mrd. Dollar an fünfjährigen Anleihen am Mittwoch und 30 Mrd. Dollar an siebenjährigen Treasuries am Donnerstag. Das Gesamtvolumen von 122 Mrd. Dollar in der Woche wäre ein Rekord.

In Europa stiegen die Anleihekurse hingegen leicht. Aussagen von Bundesbankchef Axel Weber, es gebe in der Region keine Inflationsrisiken und die EZB müsse ihre Politik in nächster Zeit nicht ändern, sorgten hier für Auftrieb. Zehnjährige Bundesanleihen rentierten zwei Basispunkte niedriger bei 3,30 Prozent. Der Bund-Future gewann elf Basispunkte auf 121,27 Prozent.

Am Primärmarkt begab Großbritannien ein fünfjähriges Papier. Das Volumen lag bei 4,75 Mrd. Pfund.

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