Anleihenbericht
Anstieg der Bondrenditen gerät ins Stocken

Die Renditen der Staatsbonds in den USA und Deutschland haben am Mittwoch nach dem starken Anstieg der vergangenen Monate einen Schritt zur Seite gemacht. Ein Rentenstratege der Commerzbank wies mit Blick auf die USA darauf hin, dass die Renditen angesichts der weiterhin schwachen Konjunkturlage bereits ein hohes Niveau erreicht hätten.

HB FRANKFURT. Am Nachmittag rentierten zehnjährige Treasuries bei 3,56 Prozent nur marginal höher. Zehnjährige Bundesanleihen rentierten mit 3,62 Prozent unverändert. Der Bund-Future verlor 27 Basispunkte auf 119,36 Prozent.

Am Markt für neue Staatsanleihen platzierte Deutschland zweijährige Bundesschatzanweisungen über acht Mrd. Euro. Sie waren 1,9-fach überzeichnet. Damit war die Nachfrage höher als im bisherigen Jahresschnitt. Portugal begab fünfjährige Anleihen über 3,25 Mrd. Euro. Italien beschaffte zwei Mrd. Euro über inflationsgeschützte Papiere mit Fälligkeit 2023. Für den Abend kündigten die USA eine Emission fünfjähriger Anleihen im Volumen von 35 Mrd. Dollar an.

Die Deutsche Bank nannten die Konsortialbanken für ihren ersten Jumbo-Pfandbrief. Betreut wird er von Commerzbank, Natixis, Société Générale und der Deutschen Bank selbst. Unter den Industrieunternehmen platzierte der Pharmakonzern Pfizer Anleihen über 5,85 Mrd. Euro und 1,5 Mrd. Pfund.

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