Anleihenbericht
Anzeichen für Erholung lassen Renditen steigen

Zunehmende Anzeichen für eine wirtschaftliche Erholung haben am Montag auf den Anleihekursen in Europa gelastet. Entsprechend legten die Renditen zu. Die bisher erfreulich verlaufene Berichtssaison der Unternehmen lässt die Investoren verstärkt in riskantere Aktiva wie beispielsweise Aktien wechseln.

HB FRANKFURT. Zinsstratege Charles Diebel von Nomura sieht die festverzinslichen Papiere durch die Dynamik bei den stärker mit Risiken behafteten Investments gefährdet. Nomura rät bei Bonds entsprechend zur Zurückhaltung. Auch die Insolvenz der niederländischen DSB Bank konnte die Anleihekurse nicht stützen. Zehnjährige Bundesanleihen rentierten drei Basispunkte höher bei 3,30 Prozent. Im Gegenzug fiel der Terminkontrakt Bund-Future zehn Basispunkte auf 121,37 Prozent.

In den USA holten die Anleihen anfängliche Kursverluste wieder auf, die Rendite zehnjähriger Treasuries war mit 3,40 Prozent in etwa auf dem Niveau vom Freitag. Die Ankündigung der Federal Reserve Bank, umgekehrte Wertpapierpensionsgeschäfte zum Abzug von Liquidität aus dem Finanzsystem zu nutzen, drückte auf die Renditen.

Auf längere Sicht dürften die US-Renditen jedoch deutlich steigen. Banken sehen die Rendite der zehnjährigen Treasuries zur Jahresmitte 2010 aufgrund der geringeren Nachfrage bei 3,80 Prozent.

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