Anleihenbericht
Bond-Renditen leiden unter Konjunkturdaten

Schwache Konjunkturdaten und ein enttäuschender Auftakt der US-Berichtssaison haben die Anleihekurse gestützt und die Renditen gedrückt. In Deutschland sank der Auftragseingang in der Industrie im Februar den sechsten Monat in Folge, was Investoren als Anzeichen für eine weitere Verschlechterung der Konjunktur werteten.

HB FRANKFURT. Außerdem enttäuschte der US-Aluminiumkonzern Alcoa mit seinem Ergebnis. Zehnjährige Bundesanleihen rentierten zwei Basispunkte niedriger bei 3,19 Prozent. Bei 122,37 Prozent lag der Terminkontrakt Bund-Future 23 Basispunkte im Plus. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries sank fünf Basispunkte auf 2,85 Prozent.

Gegen den Trend in Europa weitete sich der Renditeaufschlag irischer Anleihen gegenüber deutschen Papieren aus. Grund war die Herabstufung mehrerer irischer Banken durch die Ratingagentur Moody's. Zehnjährige irische Bonds boten eine Rendite von 2,13 Prozentpunkten über deutschen Anleihen, neun Basispunkte mehr als am Dienstag.

Am Primärmarkt begab Großbritannien eine inflationsgeschützte Anleihe mit Fälligkeit 2032, das Volumen lag bei 1,1 Mrd. Pfund. Aus Portugal kam ein dreijähriges Papier über eine Mrd. Euro. Für den Abend hatten die USA eine Emission dreijähriger Treasuries im Rekordvolumen von 35 Mrd. Dollar angekündigt.

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