Anleihenbericht
Bondkurse drehen ins Plus

Nach schwächer als erwartet ausgefallen Konjunkturdaten aus den USA haben die Anleihen in den USA und im Euro-Raum ihre anfänglichen Kursverluste aufgeholt und ins Plus gedreht.

HB FRANKFURT. In den Vereinigten Staaten ist der Einzelhandelsabsatz im Juli überraschend gesunken, zudem stieg in der vergangenen Woche die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Das dämpfte Hoffnungen auf eine zügige Konjunkturerholung. Zuvor hatte ein überraschender Anstieg der Bruttoinlandsprodukte in Deutschland und Frankreich (siehe Devisenmarktbericht) die Anleihekurse unter Druck gebracht. Belastend wirkte auch die am Abend anstehende Auktion von dreißigjährigen Treasuries. In diesem Jahr haben die Langläufer den Anlegern bisher einen Verlust von 25 Prozent eingebracht. Sie leiden insbesondere unter der steigenden Schuldenlast des Staates.

Dreißigjährige Treasuries rentierten am Nachmittag bei 4,48 Prozent sechs Basispunkte niedriger. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe sank drei Basispunkte auf 3,42 Prozent. Der Bund-Future, das Stimmungsbarometer am Terminmarkt, wurde bei 120,93 Zählern 27 Basispunkte höher gehandelt.

Am Primärmarkt nahm Italien 3,351 Mrd. Euro über eine fünfjährige Anleihe auf. Großbritannien begab ein inflationsgeschütztes Papier mit Fälligkeit 2047.

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