Anleihenbericht
Bondkurse kommen unter Druck

Am Rentenmarkt sind die Kurse am Donnerstag sowohl in den USA als auch in Europa gesunken. Die Renditen, die sich gegenläufig zu den Kursen bewegen, stiegen entsprechend. Dafür gab es verschiedene Gründe.

HB FRANKFURT. Aus den USA kamen Konjunkturdaten, die überwiegend besser als erwartet ausfielen. So zog die Aktivität im verarbeitenden Gewerbe in New York im Oktober den dritten Monat in Folge an. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ging zurück. Der Markt sah darin ein weiteres Zeichen, dass die Wirtschaft sich erholt. Für Deutschland haben die vier führenden Wirtschaftsforschungsinstitute ihre Wachstumsprognose für 2010 auf 1,2 Prozent erhöht.

Außerdem kamen neue Anleihen an den Markt, was Nachfrage abschöpfte. Frankreich nahm insgesamt acht Mrd. Euro über drei traditionelle Anleihen auf. Zudem begab das Land drei inflationsgeschützte Papiere im Gesamtvolumen von 1,7 Mrd. Euro. Spanien beschaffte 3,7 Mrd. Euro über zwei Papiere. Großbritannien legte einen inflationsgeschützten Gilt über 600 Mio. Pfund und damit umgerechnet 655 Mio. Euro auf.

Die zehnjährigen Bundesanleihen rentierten bei 3,28 Prozent fünf Basispunkte höher. Der Bund-Future sank 67 Basispunkte auf 121,34 Prozent. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries stieg drei Basispunkte auf 3,44 Prozent.

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