Anleihenbericht
Bondmärkte treten auf der Stelle

Die Anleihemärkte in den USA und im Euro-Raum haben sich am sich am Montag um den Stand vom Freitag bewegt. In den Vereinigten Staaten verhielten sich die Investoren abwartend vor Reden von Fed-Gouverneuren am Dienstag und neuen Konjunkturdaten im Laufe der Woche.

HB FRANKFURT. Im Mittelpunkt des Marktgeschehens werden in dieser Woche die US-Arbeitsmarkt- und Wachstumszahlen stehen, erwarten Strategen. Sie werden die Richtung am Anleihemarkt vorgeben.

Im Euro-Raum lastete das Ergebnis der Bundestagswahl leicht auf den Kursen der Bundesanleihen, weil die FDP als wirtschaftsfreundlicher gilt, erklärte Glenn Marci, Stratege für festverzinsliche Papiere bei der DZ Bank. Hingegen wirkten die Daten zu den Verbraucherpreisen in Deutschland (siehe Devisen) leicht stützend auf die Anleihekurse.

Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen war bei 3,24 Prozent kaum verändert zum Schlussstand vom Freitag. Für den Bund-Future, das Stimmungsbarometer am Terminmarkt, ging es elf Basispunkte aufwärts auf 121,60 Prozent. Zehnjährige Treasuries rentierten bei 3,31 Prozent einen Basispunkt niedriger.

Am Primärmarkt nahm Belgien 2,815 Mrd. Euro in drei Tranchen auf. Italien begab eine inflationsgeschützte Anleihe mit Fälligkeit 2023. Das Volumen belief sich auf 1,079 Mrd. Euro.

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