Anleihenbericht: Bondrenditen bewegen sich nach oben

Anleihenbericht
Bondrenditen bewegen sich nach oben

Nach einer anfänglichen Seitwärtsbewegung sind an den Anleihemärkten in den USA und im Euroraum die Kurse gefallen und die Renditen gestiegen. Renditestützend wirkten die Erwartungen, dass mehr gegen die Finanzkrise unternommen werde. Das schmälerte die Nachfrage nach den als sicher geltenden Staatsanleihen.

HB FRANKFURT. Außerdem warteten Anleger mit Spannung auf die Bekanntgabe der Volumina der nächste Woche anstehenden Auktion von US-Treasuries. Im Euroraum zapfte Frankreich den Anleihemarkt an und nahm 8,1 Mrd. Euro über inflationsgeschützte und traditionelle Papiere auf. Begrenzt wurde der Renditeanstieg durch neue Konjunkturdaten aus den USA. So ist in den Vereinigten Staaten die Zahl der Neubaubeginne im Dezember auf den tiefsten Stand seit Beginn der Datenerhebung im Jahr 1959 gesunken. Dazu kamen unerwartet schlechte Arbeitsmarktdaten.

Die zehnjährige Bundesanleihe rentierte bei 3,04 Prozent vier Basispunkte höher. Der Terminkontrakt Bund-Future gab 24 Basispunkte auf 125,03 Prozent ab. Die Rendite der zehnjährigen US-Treasuries stieg drei Basispunkte auf 2,57 Prozent.

Den Primärmarkt nahm neben Frankreich auch Großbritannien in Anspruch und begab eine fünfjährige Anleihe über 3,5 Mrd. Pfund. Die KfW platzierte ein zweijähriges Papier über drei Mrd. Euro

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