Anleihenbericht
Bondrenditen fahren Achterbahn

Am Anleihemarkt haben die Renditen am Donnerstag eine Achterbahnfahrt hingelegt. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries zog zunächst bis zu sechs Basispunkte an. Verkauforders überwogen, nachdem erfreuliche Nachrichten zur Konjunktur die Neigung verringerten, auf die Sicherheit von Staatspapieren zu setzen.

HB FRANKFURT. Das Bruttoinlandsprodukt der USA war im zweiten Quartal um ein Prozent geschrumpft, Volkswirte hatten mit einem Minus von 1,5 Prozent gerechnet. Weniger Amerikaner stellten zudem in der Vorwoche einen Antrag auf Arbeitslosenhilfe. Später sank die Rendite wieder auf das Vortagesniveau von 3,43 Prozent. "Am Markt liegt zwar noch immer Skepsis in der Luft, ob die Konjunkturerholung wirklich echt ist", sagte Rentenstratege Ajay Rajadhyajsha von Barclays. "Mit jedem Datum, das stärker als erwartet ausfällt, nimmt die Skepsis aber ab."

Zehnjährige Bundesanleihen rentierten unverändert bei 3,23 Prozent. In Deutschland kletterte der GfK-Konsumklima-Index auf ein 15-Monats-Hoch. Für Bondinvestments sprachen dagegen Inflationsdaten aus Deutschland, die leicht sinkende Preise anzeigten. Diese stützen die Realerträge von Anleihen. Am Primärmarkt platzierte Italien einen inflationsgeschützten Bond im Volumen von einer Mrd. Euro und Fälligkeit 2019.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%