Anleihenbericht
Bondrenditen geraten unter Druck

Die Investoren sind am Montag erneut in die sicheren Staatsanleihen geflohen. Denn sie befürchten, dass sich die Krise am Kreditmarkt ausweiten wird. Die Nachrichten bei der britischen Hypothekenbank Bradford & Bingley haben die Kosten für die Versicherung von Unternehmensanleihen gegen Zahlungsausfall nach oben getrieben.

FRANKFURT. Außerdem rechnet Bank of America damit, dass die US-Notenbank Fed die Zinsen im September erneut senken und wahrscheinlich erst Mitte nächsten Jahres wieder anheben wird. Einen geringfügigen Dämpfer erhielten die Bondkurse von neuen US-Konjunkturzahlen. Dort fiel der ISM-Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe etwas besser als erwartet aus. Dennoch lag er noch immer unter einem Wert von 50, was eine Kontraktion signalisiert.

Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries gab um zwei Basispunkte auf 4,04 Prozent nach. Die zehnjährige Bundesanleihe rentierte bei 4,37 Prozent drei Basispunkte niedriger. Der Kurs Bund-Future zog um 39 Basispunkte auf 112,31 Prozent an. Am Primärmarkt begab Portugal ein 15jähriges Papier im Volumen von drei Mrd. Euro. Emissionspläne hegen außerdem die KfW, Tschechien und die Deutsche Telekom, hieß es aus Konsortialkreisen. Die KfW wolle eine zehnjährige Anleihe über drei Mrd. Dollar auflegen.

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