Anleihenbericht
Bondrenditen geraten unter Druck

An den Anleihemärkten im Euro-Raum und den USA sind die Kurse am Donnerstag gestiegen und die Renditen entsprechend gefallen. Kursstützend wirkten neue Arbeitsmarktdaten.

HB FRANKFURT. So ist in den USA in der vergangenen Woche die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stärker gestiegen als erwartet. Im Euro-Raum ist die Quote der Erwerbslosen im August auf den höchsten Stand seit zehn Jahren geklettert. Ferner ist in den Vereinigten Staaten der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe im September überraschend gefallen.

Die Rendite zehnjähriger Treasuries sank um sechs Basispunkte auf 3,25 Prozent. Zehnjährige Bundesanleihen, die Benchmark für den Euro-Raum, rentierten bei 3,18 Prozent vier Basispunkte niedriger. Der Terminkontrakt Bund-Future zog 22 Basispunkte auf 122,09 Prozent an.

Am Primärmarkt nahm Frankreich 7,2 Mrd. Euro in drei Tranchen auf. Die Nachfrage nach den Papieren war geringer als beim letzten Mal. Großbritannien begab einen Gilt mit Laufzeit bis 2030 über 2,25 Mrd. Pfund (2,47 Mrd. Euro). Spanien legte eine dreijährige Anleihe im Volumen von 4,474 Mrd. Euro auf. Der Bierbrauer Heineken plant ein siebenjähriges Papier über 400 Mio. Euro, der Stahlkonzern Arcelor-Mittal will den Markt mit einem dreißigjährigen Papier über 500 Mio. Dollar anzapfen.

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