Anleihenbericht
Bondrenditen im Euroraum legen leicht zu

Die Anleihemärkte in Europa und den USA haben sich am Dienstag uneinheitlich entwickelt. Im Euro-Raum stiegen die Renditen leicht, während sie in den USA nachgaben.

HB FRANKFURT. Dort sorgten schwächer als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten, der Herstellerindex der Fed Richmond und die Hauspreise, für höhere Bondkurse und entsprechend sinkende Renditen. Stützend für die Renditen wirkten hingegen die festeren Aktienmärkte sowie Bedenken über Rekordemissionen am Bondmarkt. Die Niederlande haben am Dienstag in drei Tranchen 925 Mio. Euro aufgenommen. Die Staaten des Euro-Raums dürften nach Schätzungen des niederländischen Finanzdienstleisters ING in diesem Jahr 900 Mrd. Euro und im nächsten Jahr eine Billion Euro am Kapitalmarkt beschaffen. In den USA waren für Dienstagabend zweijährige Treasuries im Volumen von 43 Mrd. Dollar angekündigt.

Zehnjährige Bundesanleihen rentierten bei 3,39 Prozent einen Basispunkt höher. Die Rendite der zehnjährigen Treasuries gab drei Basispunkte auf 3,45 Prozent nach. Für den Terminkontrakt Bund-Future ging es vier Basispunkte nach unten auf 120,32 Prozent.

Am Primärmarkt plant der Bergbaukonzern Anglo American eine vierjährige Anleihe im Volumen von 750 Mio. Euro. Der niederländische Telekomanbieter Royal KPN will 700 Mio. Euro über ein 15jähriges Papier aufnehmen.

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