Anleihenbericht
Bondrenditen in den USA geben nach

Am US-Anleihemarkt sind die Kurse am Montag gestiegen und die Renditen entsprechend gefallen. Im Euro-Raum pendelten Kurse und Renditen um den Stand vom Freitag.

HB FRANKFURT/MAIN. Die US-Bondkurse erhielten Unterstützung von Konjunkturdaten aus der vergangenen Woche, die schlechter als erwartet ausgefallen, erläuterte Stratege John Davies von der WestLB. Daran konnten auch die neuen Daten für den ISM-Index für den Dienstleistungssektor nichts ändern, die über den Erwartungen lagen. Im Euro-Raum drückte der Anstieg beim Index für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor im Euroraum auf die Kurse. Er war auf 51,1 im September gestiegen und damit mehr als erwartet. Stützend wirkte hingegen die Entwicklung des Einzelhandelsumsatzes in der Region, der im August den 15. Monat in Folge rückläufig war.

Zehnjährige Bundesanleihen rentierten am Nachmittag bei 3,12 Prozent kaum verändert zum Schlussstand vom Freitag. Die Rendite der zehnjährigen Treasuries fiel um vier Basispunkte auf 3,18 Prozent. Für den Terminkontrakt Bund-Future ging es vier Basispunkte aufwärts auf 122,72 Prozent. Am Primärmarkt stand die Auktion einer zehnjährigen inflationsgeschützten US-Anleihe im Volumen von 7 Mrd. Dollar an. Marktteilnehmer rechnen mit einer starken Nachfrage.

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