Anleihenbericht
Bondrenditen in Europa und USA sinken weiter

Rezessionssorgen und die kräftigen Kursverluste bei Wertpapieren der Schwellenländer haben am Mittwoch für steigende Kurse und fallende Renditen an den Anleihemärkten im Euro-Raum und den USA gesorgt. Vor diesem Hintergrund waren die als sicher geltenden Staatsanleihen gefragt.

HB FRANKFURT. Auf die Renditen drückten außerdem Spekulationen, dass die US-Notenbank Federal Reserve und die Europäische Zentralbank erneut die Zinsen senken werden.

Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen sackte um elf Basispunkte auf 3,83 Prozent ab. Im Zwei-Jahres-Bereich fiel die Rendite der deutschen Staatspapiere sogar auf den niedrigsten Stand seit Januar 2006. Der Bund-Future kletterte um 103 Basispunkte auf 116,27 Prozent. Zehnjährige US-Treasuries rentierten bei 3,67 Prozent sieben Basispunkte niedriger.

Kräftig unter Druck standen erneut argentinische Staatsanleihen. Anleger befürchten, dass das Land auf den zweiten Zahlungsausfall innerhalb eines Jahrzehnts zusteuert. Präsidentin Christina Fernandez de Kirchner will die privaten Pensionsfonds verstaatlichen. Die Rendite der 2033 fälligen Dollar-Anleihe Argentiniens zog am Mittwoch weiter auf über 27 Prozent an. Am Vortag hatte sie sich bereits fast verdreifacht. Am Primärmarkt stockte Deutschland eine fünfjährige Anleihe um fünf Mrd. Euro auf.

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