Anleihenbericht
Bondrenditen pendeln um Vortageswerte

Die Anleihemärkte haben sich am Montag um das Niveau vom Freitag bewegt. Zunächst stiegen die Kurse, die Renditen sanken entsprechend. Am Nachmittag brachten jedoch die anziehenden Börsen die Kurse zunehmend unter Druck.

FRANKFURT. Am europäischen Bondmarkt kamen die Investoren zu dem Schluss, die Renditen seien zuletzt zu stark geklettert. Sie lagen so hoch wie seit fast sechs Monaten nicht mehr. Außerdem warnte EZB-Ratsmitglied und Bundesbankpräsident Axel Weber in einem Zeitungsinterview davor, zu früh das Ende der Finanz- und Wirtschaftskrise auszurufen. Die Kurse der US-Staatsanleihen profitierten davon, dass die Federal Reserve diese Woche wieder Treasuries zurückkaufen will. Am Nachmittag brachten jedoch die anziehenden Börsen die Kurse am Anleihemarkt zunehmend unter Druck, so dass die Renditen sich um den Vortagesstand bewegten.

Zehnjährige US-Staatspapiere rentierten bei 3,13 Prozent unverändert. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe bröckelte einen Basispunkt auf 3,35 Prozent. Der Terminkontrakt Bund Future stieg um 18 Basispunkte auf 121,32 Zähler. Am Primärmarkt nahm Belgien insgesamt 2,46 Mrd. Euro über drei Papiere mit unterschiedlichen Laufzeiten auf. Im Unternehmenssegment wollen der Energieversorger Eon, der Baustoffanbieter Lafarge, die Telecom Italia und der Chemiekonzern BASF den Kapitalmarkt anzapfen.

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