Anleihenbericht
Bondrenditen steigen leicht

An den Anleihemärkten des Euro-Raums und der USA sind die Kurse am Dienstag leicht gefallen, die Renditen sind entsprechend gestiegen. Konjunkturdaten sorgten für Bewegung. Eine positive Überraschung beim ZEW-Index der Konjunkturerwartungen in Deutschland brachte die Bondkurse unter Druck.

HB FRANKFURT. Am Nachmittag begrenzten schwächer als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten aus den USA die Kursverluste wieder etwas. In den Vereinigten Staaten ist die Zahl der Baubeginne im Juli überraschend um ein Prozent auf eine Jahresrate von 581 000 gesunken. Ökonomen hatten mit einem Anstieg auf 599 000 gerechnet. Auch die Erzeugerpreise sind im vergangenen Monat mit 0,9 Prozent stärker gefallen als erwartet. Am Markt wurde beides als Zeichen gewertet, dass der Konjunktureinbruch noch anhält.

Am Nachmittag rentierten zehnjährige US-Treasuries bei 3,49 Prozent zwei Basispunkte höher. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg zwei Basispunkte auf 3,30 Prozent. Der Bund-Future, das Stimmungsbarometer am Terminmarkt, gab neun Basispunkte auf 122,13 Prozent nach. Am Primärmarkt nahm Irland eine Milliarde Euro in zwei Tranchen auf. Die Papiere mit Fälligkeit 2014 und 2018 waren 3,7fach beziehungsweise 2,7fach überzeichnet.

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