Anleihenbericht
Bondrenditen steigen nach Konjunkturdaten

Neue Konjunkturdaten haben für fallende Kurse und steigende Renditen an den Anleihemärkten im Euro-Raum und den USA gesorgt. In Deutschland hat die Arbeitslosenquote im Juni saisonbereinigt um 31 000 angezogen. Ökonomen hatten mir einer noch stärkeren Zunahme gerechnet.

HB FRANKFURT. In den USA sind die Hauspreise in 20 Städten im April weniger gesunken als erwartet. Zudem ist der von Chicago Inc. ermittelte Einkaufsmanagerindex stärker gestiegen als die Ökonomen prognostiziert hatten.

Allerdings haben US-Staatsanleihen den Investoren seit Jahresbeginn einen Verlust von 4,4 Prozent gebracht, geht aus Daten von Merrill Lynch hervor. Das ist die schlechteste Entwicklung seit Beginn der Datenerhebung im Jahr 1978. Etwas besser war die Performance bei europäischen Papieren. Bundesanleihen, die als die Benchmark in Europa gelten, kamen im ersten Halbjahr auf einen Verlust von 0,2 Prozent.

Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg bis zum Nachmittag um vier Basispunkte auf 3,40 Prozent. Bei 120,87 Prozent notierte der Terminkontrakt Bund-Future 28 Basispunkte niedriger. Zehnjährige Treasuries rentierten sieben Basispunkte höher bei 3,54 Prozent.

Am Primärmarkt nahm Dänemark vier Mrd. Kronen (537 Mio. Euro) über eine 2015 fällige Anleihe auf.

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