Anleihenbericht
Bonds geben Kursgewinne wieder ab

Zum Wochenanfang haben die Staatsanleihen im Euro-Raum und den USA anfängliche Kursgewinne größtenteils wieder abgegeben. Zunächst hatten verschiedene Faktoren den Markt gestützt. So sind im Euro-Raum die Kosten zum Schutz gegen Zahlungsausfälle bei Unternehmensanleihen gestiegen, was die Nachfrage nach den als sicher geltenden Staatspapieren anschob.

HB FRANKFURT. Fallende Aktienkurse und Konjunkturbedenken stützten die Bondkurse ebenfalls. Schwache Konjunkturdaten kamen aus Europa (siehe Devisenmarktbericht) und teilweise aus den USA. Die Ausgaben der amerikanischen Verbraucher sind im Dezember den sechsten Monat in Folge gesunken. Hingegen fiel der ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende US-Gewerbe im Januar besser aus als erwartet. Er stieg von 32,5 im Vormonat auf 35,6, worauf die Bondrenditen ihre Verluste größtenteils wieder aufholten.

Am Nachmittag rentierten zehnjährige Bundesanleihen bei 3,29 Prozent kaum verändert zum Stand vom Freitag. Der Bund-Future zog um 21 Basispunkte auf 122,58 Prozent an. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen sank leicht auf 2,84 Prozent.

Am Primärmarkt plant Spanien eine zehnjährige Anleihe in Euro. Die Verzinsung des Papiers solle 90 Basispunkte über dem Midswap-Satz liegen, hieß es aus Konsortialkreisen.

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