Anleihenbericht
Europäische Bondkurse geben nach

Die Anleihekurse sind am Mittwoch erneut gesunken, da der Mut zum Risiko am Kapitalmarkt weiter anzog und Neuemissionen abermals Liquidität abschöpften. Besonders deutlicher Verkaufsdruck prägte den Handel europäischer Staatspapiere, nachdem am Vortag die US-Treasuries markant nachgegeben hatten.

FRANKFURT. Der Bund-Future fiel 71 Basispunkte. Zehnjährige Bundesanleihen rentierten sieben Basispunkte höher bei 3,07 Prozent. Die Bundesfinanzagentur hat 6,3 Mrd. Euro über eine Emission zweijähriger Bundesschatzanweisungen beschafft. Die Papiere mit einem Kupon von 1,25 Prozent trafen bei Anlegern auf die stärkste Nachfrage, die es bei Papieren dieser Laufzeit seit Oktober 2007 gab. Diese war 2,1-fach so hoch wie das Angebot.

Britische Staatsanleihen gewannen gegen den Trend im Rest Europas an Wert, zehnjährige Papiere rentierten vier Basispunkte niedriger. Die Bank of England hat begonnen, über Staatspapiere im Volumen von insgesamt 75 Mrd. Pfund zu erwerben. Dies soll helfen, das Zinsniveau zu senken.

Zehnjährige US-Bonds rentierten kaum verändert bei 3,01 Prozent, bevor am Abend Papiere dieser Laufzeit im Volumen von 18 Mrd. Dollar ausgegeben wurden.

Weiter Abwärts ging es dagegen für europäische Unternehmensanleihen.

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