Anleihenbericht
Europas Bonds profitieren von fälligen Kupons

Uneinheitlich ist am Montag die Tendenz an den Anleihemärkten dies- und jenseits des Atlantiks gewesen. Während im Euro-Raum die Bondkurse stiegen, fielen sie in den USA. Im Euro-Raum ist der Sentix-Konjunkturindex im Juli stärker als erwartet gefallen, was die Anleger die Sicherheit von Staatsanleihen suchen ließ.

FRANKFURT. Nomura geht davon aus, dass sich europäische Papiere in dieser Woche besser entwickeln werden als US-Staatsanleihen. In den europäischen Bondmarkt dürften durch Tilgungen und Kuponzahlungen etwa 37 Mrd. Euro fließen. Hingegen stehen in den USA in der laufenden Woche erstmals seit 1976 vier Auktionen an, was die Bondkurse belasten dürfte, so auch am Montag. Bei den zehnjährigen Treasuries stieg die Rendite, die sich gegenläufig zum Kurs bewegt, vier Basispunkte auf 3,54 Prozent. Hingegen rentierten zehnjährige Bundesanleihen bei 3,30 Prozent drei Basispunkte niedriger. Der Bund-Future, das Stimmungsbarometer am Terminmarkt, kletterte 34 Basispunkte auf 121,91 Prozent.

Am Primärmarkt debütierte Adidas mit einer auf Euro lautenden Anleihe. Der Sportartikelhersteller will 500 Mio. Euro über ein fünfjähriges Papier einspielen. Harley-Davidson plant eine Anleihe über 700 Mio. Dollar. Sie soll durch Motorrad-Kredite unterlegt sein, hieß es aus Konsortialkreisen.

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