Anleihenbericht
Gute Konjunktur treibt Renditen nach oben

FRANKFURT. Nachdem am Mittwoch die Inflationszahlen für April nahe dem Limit der Europäischen Zentralbank (EZB) von zwei Prozent lagen, äußerte die EZB am Donnerstag in ihrem Monatsbericht erneut Besorgnis wegen der Inflation und betonte, dass „große Wachsamkeit“ nötig sei. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg bis auf 4,32 Prozent, lag am Nachmittag mit 4,30 Prozent jedoch wieder auf Vortagesniveau. Der Bund-Future notierte kaum verändert bei 112,94 Prozent.

Erfreuliche Konjunkturdaten aus den USA sorgten bei Treasuries gestern und vorgestern für Kursverluste. Sie senkten die Aussichten auf eine Zinssenkung der Federal Reserve Bank weiter. Zehnjährige Treasuries rentierten gestern mit 4,73 Prozent.

Am Primärmarkt hat die Dresdner Bank eine Umtauschanleihe im Volumen von 790 Mill. Dollar begeben. Das zinslose Papier läuft bis 2009. Bereits am Mittwoch kam Frankreich mit mehreren Anleihen im Gesamtvolumen von rund sechs Mrd. Euro auf den Markt. Die Papiere mit Laufzeiten zwischen drei und zehn Jahren, die zum Teil inflationsindexiert sind, waren zweifach überzeichnet.

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