Anleihenbericht
In Europa und USA ziehen Bondrenditen an

An den Anleihemärkten im Euro-Raum und den USA sind die Kurse am Donnerstag deutlich gesunken, die Renditen kletterten entsprechend.

HB FRANKFURT. Für Verkaufsdruck sorgten erfreuliche Konjunkturdaten sowie die Kommentare von EZB-Präsident Claude Trichet im Anschluss an die Zinsentscheidung (siehe Devisen). Im Euro-Raum ist der Einzelhandelsumsatz im April erstmals seit sieben Monaten gestiegen. In den USA fielen Arbeitsmarktdaten besser als erwartet aus (siehe Aktien). Die Arbeitsproduktivität verbesserte sich stärker als angenommen.

Belastend für das Kursniveau wirkten auch Anleiheemissionen aus Europa. Frankreich beschaffte 6,45 Mrd. Euro in drei Tranchen. Aus Paris kamen Staatsanleihen mit Laufzeiten zwischen sechs und 14 Jahren. Spanien begab ein fünfjähriges Papier im Volumen von mehr als zwei Mrd. Euro. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg sieben Basispunkte auf 3,63 Prozent. Für den Terminkontrakt Bund-Future ging es 55 Basispunkte nach unten auf 119,29 Prozent. Zehnjährige Treasuries rentierten bei 3,63 Prozent neun Basispunkte höher.

Im Unternehmenssegment hegt British Telecommunications Emissionspläne. Der Telekomanbieter wolle eine fünfjährige Anleihe im Volumen von 600 Mio. Euro auflegen, hieß es aus Konsortialkreisen.

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