Anleihenbericht
Inflationsängste treiben die Renditen an

An den Anleihemärkten in Europa und den USA haben die Kurse gestern nachgegeben, die Renditen legten zu. Zu Verkaufsorders führten die zunehmenden Inflationserwartungen. Diese wurden zum einen vom Anstieg des Ölpreises auf über 135 Dollar, zum anderen von Äußerungen von Bundesbankpräsident Axel Weber angetrieben.

HB FRANKFURT. Dieser konstatierte einen erhöhten Preisdruck aufgrund der steigenden Preise für Öl und Nahrungsmittel. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe zog drei Basispunkte an auf 4,29 Prozent. Für den Terminkontrakt Bund-Future ging es 29 Basispunkte abwärts auf 112,68 Prozent.

In den USA drückten überraschend gute Zahlen zum Arbeits- und Immobilienmarkt am Nachmittag weiter auf die Kurse. Zehnjährige Treasuries rentierten zehn Basispunkte höher mit 3,91 Prozent.

Am Primärmarkt setzt sich die Erholung bei Unternehmensanleihen fort. In den USA erreichte das Emissionsvolumen bei Unternehmenspapieren der Kategorie Investmentgrade im Mai ein Rekordhoch bei 126,7 Mrd. Dollar. Der April war mit 122,3 Mrd. Dollar bereits sehr aktiv gewesen.

Am Donnerstag beschaffte sich Spanien über eine 30-jährige Anleihe 1,07 Mrd. Euro. Großbritannien platzierte ein inflationsgeschütztes Papier im Volumen von 900 Mill. Pfund, Laufzeit ebenfalls 30 Jahre.

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