Anleihenbericht
Inflationsdaten bewegen Bondkurse

Inflationssorgen haben den Staatsanleihen dies- und jenseits des Atlantiks gestern zunächst Kursverluste beschert. Verschiedene US-Notenbanker zeigten sich besorgt über das Inflationsrisiko. Zudem belastete das Urteil von Bond-Guru Bill Gross, US-Treasuries seien „total überbewertet“.

HB FRANKFURT. Die Kurse der US-Anleihen drehten aber ins Plus, nachdem in den USA die Verbraucherpreise im April weniger als erwartet gestiegen waren. Auch europäische Papiere holten einen Teil ihrer Verluste auf. Sie litten jedoch nach wie vor unter der Einschätzung der Bank of England, dass die Inflation anziehen werde, sowie den französischen Preisdaten. In Frankreich lag die Inflationsrate im April weiter in der Nähe eines Zwölf-Jahres-Hochs. Außerdem sagte EU-Kommissar Joaquin Almunia, es sei die Verantwortung der Regierungen, die Inflation zu bekämpfen.

Die zehnjährige Bundesanleihe rentierte bei 4,13 Prozent vier Basispunkte höher. Der Bund-Future büßte 36 Basispunkte auf 113,99 Prozent ein. Die Rendite der zehnjährigen Treasuries fiel um zwei Basispunkte auf 3,89 Prozent.

Am Primärmarkt nahm Italien insgesamt sechs Mrd. Euro über zwei Papiere auf. Im Unternehmenssegment zapften Unilever und Renault den Markt an, außerdem planen France Télécom und Vodafone Anleihen in Euro.

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