Anleihenbericht
Inflationssorge treibt die Renditen

Die Erwartung einer anziehenden Inflation hat die Anleiherenditen in Europa und den USA nach oben getrieben. Triebfeder war vor allem der Ölpreis, der zeitweise über 133 Dollar je Barrel stieg. Er sorgte dafür, dass Anleger sich verstärkt auf eine Zinserhöhung der US-Notenbank einrichteten und Staatsanleihen verkauften.

FRANKFURT. Außerdem platzieren die USA heute und morgen insgesamt 49 Mrd. Dollar an 2- und 5-jährigen Papieren, dies schöpft am Markt Liquidität ab. Zehnjährige Treasuries rentierten sechs Basispunkte höher mit 3,90 Prozent.

In Europa hatten die Anleihekurse zunächst nach schwachen Daten zum Geschäftsklima in Frankreich und zum Verbrauchervertrauen in Deutschland (siehe »  Devisenbericht) zugelegt. Im Tagesverlauf rutschten die Anleihen jedoch wieder unter Vortagesniveau, die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg zwei Basispunkte auf 4,30 Prozent. Der Bund-Future sank sieben Basispunkte auf 112,77 Prozent.

Bei den Neuemissionen platzierte die Eurohypo einen Jumbo-Pfandbrief über eine Milliarde Euro. Der Energiekonzern E.on begab sechsjährige Anleihen über eine Milliarde Euro. Belgien beschaffte sich insgesamt 3,405 Mrd. Euro in drei Tranchen mit Laufzeiten von drei bis vierzehn Jahren. Eine zweijährige Nullkuponanleihe im Volumen von 2,5 Mrd. Euro kam aus Italien.

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