Anleihenbericht
Investoren warten bei Anleihen ab

An den europäischen und US-amerikanischen Anleihemärkten haben sich am Montag die Anleihekurse um den Stand vom Freitag bewegt. Belastend wirkte sich aus, dass sich auch die Niederlande und Südkorea den internationalen Stützungsmaßnahmen angeschlossen haben. Außerdem zeichnet sich eine Entspannung am Geldmarkt ab.

HB FRANKFURT. EZB-Präsident Jean-Claude Trichet hatte am Sonntag in einem Interview erklärt, die Währungshüter hätten ein Rekordvolumen an Liquidität in den Markt gepumpt. Er hat die Banken aufgefordert, wieder einander Geld auszuleihen.

Der Libor-Satz für Drei-Monats-Kredite in Dollar sank am Montag um 36 Basispunkte auf 4,06 Prozent. Das ist der stärkste Rückgang seit Januar. Kommentare von US-Notenbankchef Ben Bernanke brachten die Anleihekurse ebenfalls unter Druck (siehe Devisen). Außerdem lag in den USA ein Index von Frühindikatoren über den Erwartungen der Ökonomen. Im Euro-Raum ist zudem die Inflationsgefahr nicht gebannt. In Deutschland stiegen die Erzeugerpreise im September um 8,3 Prozent und damit unerwartet stark.

Zehnjährige Treasuries rentierten bei 3,93 Prozent kaum verändert. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe war bei 4,02 Prozent ein Basispunkt höher. Der Terminkontrakt Bund-Future bröckelte um neun Basispunkte auf 114,67 Prozent ab.

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