Anleihenbericht
Konjunkturangst lastet auf Bondrenditen

An den Anleihemärkten im Euro-Raum und den USA sind die Kurse gestiegen und die Renditen entsprechend gefallen. Schwache Arbeitsmarktdaten aus den Vereinigten Staaten trieben die Bondkurse nach oben.

HB FRANKFURT. So ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche auf 626 000 geklettert, den höchsten Stand seit 26 Jahren. Sie lag auch über den Erwartungen der Ökonomen, die im Schnitt mit einem Wert von 580 000 gerechnet hatten. Im Euro-Raum beließ die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins erwartungsgemäß bei zwei Prozent (siehe Devisen). EZB-Präsident Jean-Claude Trichet erklärte, dass der Inflationsdruck nachgelassen habe und heizte damit Zinssenkungsphantasien an.

Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe fiel bis zum Nachmittag um vier Basispunkte auf 3,32 Prozent. Der Terminkontrakt Bund-Future stieg um 51 Basispunkte auf 122,44 Prozent. Zehnjährige Treasuries rentierten bei 2,87 Prozent sieben Basispunkte niedriger. Am Primärmarkt nahm Frankreich knapp sechs Milliarden Euro über drei Papiere mit Laufzeiten zwischen fünf und 30 Jahren auf. Spanien beschaffte 4,775 Mrd. Euro in zwei Tranchen. General Electric plane eine auf Pfund lautende Anleihe, die von der US-Einlagenversicherung garantiert sei, hieß es aus Konsortialkreisen.

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