Anleihenbericht
Konjunkturdaten belasten Bondmarkt

Die Anleihemärkte standen heute unter Druck. Händler begründeten die Kursverluste mit besser als erwarteten Konjunkturdaten. Die deutschen Ausfuhren legten im Juli den dritten Monat in Folge zu, hatte das Statistische Bundesamt erklärt.

HB FRANKFURT. Der Anstieg belief sich auf 2,5 Prozent; noch größer war das Plus bei den Industrieaufträgen im Juli mit 3,5 Prozent. Die Bundesregierung hatte angedeutet, dass die bisherige Prognose für einen Abschwung der Wirtschaft um sechs Prozent im laufenden Jahr zu pessimistisch ausgefallen sein könnte. Vor dem Bundestag bezeichnete Bundeskanzlerin Angela Merkel ein Schrumpfen um sechs oder 5,5 Prozent als möglich. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg um fünf Basispunkte auf 3,27 Prozent. Der Terminkontrakt Bund-Future sank um 32 Basispunkte auf 121,15 Prozent.

Die Rendite der zehnjährigen US-Treasuries lag wenig verändert bei 3,44 Prozent. In der laufenden Woche wollen die USA Anleihen im Umfang von insgesamt 70 Mrd. Dollar begeben.

In Europa platzierte Belgien am Primärmarkt fünfjährige Anleihen über eine Mrd. Euro. Die Niederlande zapften den Markt mit zehnjährigen Bonds im Volumen von zwei Mrd. Euro an. BMW Finance NV kam mit einer fünfjährigen Anleihe über 1,5 Mrd. Euro an den Markt.

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