Anleihenbericht
Konjunkturdaten sorgen für Bewegung

In den USA und Europa haben die Anleihen am Dienstag die anfänglichen Kursgewinne nicht halten können. Druck ging von neuen Konjunkturdaten aus den USA aus, dort sind die Verkäufe von Häusern aus Bestand im April überraschend um 6,7 Prozent gestiegen.

HB FRANKFURT. Gedämpft wurde der Kursanstieg im Euro-Raum auch durch diese Woche anstehende Emissionen aus Deutschland, Frankreich und Spanien. In Europa hatten schwache Konjunkturdaten zunächst die Bondkurse beflügelt. So kletterte die Arbeitslosigkeit im Euro-Raum auf den höchsten Stand seit 1999, in Frankreich fielen die Produzentenpreise im April den fünften Monat in Folge.

Zehnjährige Bundesanleihen rentierten bei 3,66 Prozent unverändert zum Vortag. Für den Bund-Future, das Stimmungsbarometer am Terminmarkt, ging es vier Basispunkte aufwärts auf 119,03 Prozent. In den USA stieg die Rendite zehnjähriger Treasuries zwei Basispunkte auf 3,69 Prozent.

Am Primärmarkt platzierte Großbritannien 40jährige Papiere im Volumen von zwei Mrd. Pfund. Im Gegensatz zur vorherigen Auktion lag die Nachfrage diesmal über dem Emissionsvolumen, das Papier war 2,3fach überzeichnet. Griechenland will laut Bankenkreisen ein zehnjähriges Papier um acht Mrd. Euro aufstocken. Der Chemiehersteller Novartis begibt eine siebenjährige Anleihe, Volumen 1,5 Mrd. Euro.

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