Anleihenbericht
Konjunkturdaten treiben Anleiherenditen

Sowohl in Europa als auch in den USA sind die Anleihekurse am Montag gefallen, entsprechend stiegen die Renditen. Auf den Bond-Kursen lastete zum einen die optimistischere Einschätzung der Konjunkturentwicklung durch die Marktteilnehmer, zum anderen eine unverändert rege Emissionstätigkeit.

HB FRANKFURT. In Deutschland stieg das vom Marktforschungsinstitut GfK ermittelter Verbrauchervertrauen für August überraschend. Eine stabilere Konjunktur macht riskantere Anlagen attraktiver als die sicher geltenden Staatsanleihen. Belgien platzierte Anleihen im Gesamtvolumen von knapp 2,1 Mrd. Euro am Markt, die Laufzeiten lagen zwischen drei und zehn Jahren. Zehnjährige Bundesanleihen rentierten drei Basispunkte höher mit 3,50 Prozent. Für den Bund-Future ging es im Gegenzug 20 Basispunkte abwärts auf 120,13 Prozent.

In den USA sind für diese Woche zahlreiche Emissionen angekündigt, angefangen mit 20-jährigen inflationsgeschützten Anleihen (TIPS) im Volumen von sechs Mrd. Dollar am Montag. Zudem haben sich die Konjunkturaussichten verbessert: Nach zuversichtlichen Äußerungen von Notenbankchef Ben Bernanke am Sonntag fielen am Montag die Daten zu den Hausverkäufen aus Bestand deutlich besser als erwartet aus. Die Rendite der zehnjährigen Treasuries lag bei 3,75 Prozent neun Basispunkte im Plus.

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