Anleihenbericht
Konjunkturdaten treiben Anleiherenditen

Die Anleihekurse haben am Montag sowohl in den USA als auch in Europa nachgegeben, wobei die Kursverluste in den USA deutlicher ausfielen. Die Renditen legten entsprechend zu. Bessere Konjunkturaussichten schmälerten die Attraktivität der als sicher geltenden Staatsanleihen.

HB FRANKFURT. Dazu trugen zum einen die überraschend guten Zahlen der beiden britischen Banken HSBC und Barclays bei, zum anderen optimistische Äußerungen des früheren US-Notenbankchefs Alan Greenspan. Dieser rechnet mit einem baldigen Ende der Rezession in den USA und hält für das laufende Quartal ein Wirtschaftswachstum von 2,5 Prozent möglich. Am Nachmittag drückte der stärker als erwartet gestiegene ISM-Einkaufsmanagerindex zum verarbeitenden Gewerbe in den Vereinigten Staaten die Kurse weiter nach unten.

Die Rendite der zehnjährigen Treasuries stieg 14 Basispunkte auf 3,62 Prozent.

In Europa fiel der Renditeanstieg moderater aus. Hier dämpften schwache Einzelhandelsdaten aus Deutschland den Risikoappetit der Anleger. Im Juni setzte der deutsche Einzelhandel 1,8 Prozent weniger um, während Ökonomen mit einem Plus von 0,5 Prozent gerechnet hatten. Zehnjährige Bundesanleihen rentierten fünf Basispunkte höher bei 3,34 Prozent. Für den Bund-Future ging es 28 Basispunkte abwärts auf 121,76 Prozent.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%