Anleihenbericht
Konjunkturelle Sorgen drücken die Renditen

Eine skeptische Konjunktureinschätzung der Marktteilnehmer hat am Montag die Anleihekurse beiderseits des Atlantiks angetrieben. Im Gegenzug fielen die Renditen. In Europa löste vor allem das überraschend schlecht ausgefallene GfK-Verbrauchervertrauen in Deutschland einen Kursschub bei den Anleihen aus.

HB FRANKFURT. Der Index fiel von revidiert 3,6 auf 2,1 im Juli und war damit so niedrig wie zuletzt vor über fünf Jahren. Grund für die schlechte Stimmung bei den Verbrauchern sind die hohen Energiepreise, die die Kaufkraft schmälern. Entsprechend verringerten Händler ihre Wetten auf eine zweite Zinsanhebung der Europäischen Zentralbank in diesem Jahr.

Zehnjährige Bundesanleihen rentierten sechs Basispunkte niedriger mit 4,54 Prozent. Für den Terminkontrakt Bund-Future ging es im Gegenzug 37 Basispunkte aufwärts auf 110,98 Prozent.

In den USA brachten die Äußerungen von Gary Stern, dem Präsident der Minneapolis Fed (siehe Devisen), Kursgewinne bei Anleihen. Die Rendite der zehnjährigen Treasuries sank sechs Basispunkte auf 4,03 Prozent.

Am Primärmarkt beschaffte sich Belgien mit Laufzeiten von drei, sechs und zehn Jahren insgesamt drei Mrd. Euro. Italien begab eine zweijährige Nullkuponanleihe im Volumen von 2,5 Mrd. Euro.

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