Anleihenbericht
Neu-Emissionen belasten die Anleihekurse

Die rege Emissionstätigkeit von staatlicher Seite hat die Anleihekurse gedrückt und im Gegenzug dazu die Renditen entsprechend nach oben getrieben. Am Nachmittag lastete zusätzlich der besser als erwartet ausgefallene Philadelphia-Fed-Index auf den Kursen.

HB FRANKFURT. Zehnjährige Bundesanleihen rentierten fünf Basispunkte höher mit 3,19 Prozent, für den Terminkontrakt Bund-Future ging es 52 Basispunkte abwärts auf 122,41 Prozent. Bei 2,80 Prozent lag die Rendite der zehnjährigen Treasuries vier Basispunkte über Vortagesniveau. Langfristig rechnen Marktteilnehmer jedoch mit einem Rückgang der Renditen. Zur Jahresmitte sehen Banken laut einer Bloomberg-Umfrage die Rendite der zehnjährigen Treasuries bei 2,73 Prozent.

In Europa platzierten Staaten insgesamt 17,1 Mrd. Dollar an Papieren. Frankreich beschaffte sich mit inflationsgeschützten Anleihen 1,3 Mrd. Euro in drei Tranchen und mit konventionellen Papieren weitere 7,3 Mrd. Euro, ebenfalls in drei Tranchen. Die Laufzeiten lagen zwischen drei und 30 Jahren. Spanien platzierte zwei Anleihen mit Laufzeiten von zehn und 15 Jahren im Gesamtvolumen von 4 Mrd. Euro. Aus Großbritannien kam ein fünfjähriges Papier, Volumen 4 Mrd. Pfund. Die gleiche Laufzeit wählte der Bergbaukonzern Anglo American für seine Wandelanleihe über 1,5 Mrd. Dollar.

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