Anleihenbericht
Neue Anleihen schieben Renditen an

Das Angebot an neuen Staatsanleihen hat im Euro-Raum und den USA auf die Kurse gedrückt. Die Bondrenditen, die sich gegenläufig zu den Kursen bewegen, stiegen entsprechend.

HB FRANKFURT. In den Vereinigten Staaten stand für den Abend eine Auktion dreijähriger Treasuries im Volumen von 39 Mrd. Dollar an. Investoren rechneten mit einer geringeren Nachfrage, da in China am Dienstag ein Feiertag war. Das Land ist der größte ausländische Investor in Treasuries.

Im Euro-Raum begab Österreich zwei Papiere mit Fälligkeit 2014 und 2026. Das Gesamtvolumen belief sich auf 2,2 Mrd. Euro. Die französische Bank BNP Paribas rechnet damit, dass die Länder des Euro-Raums in diesem Jahr 910 Mrd. Euro am Kapitalmarkt beschaffen werden. Im nächsten Jahr dürfte das Emissionsvolumen sogar auf 934 Mrd. Euro steigen. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen, der Benchmark für den Euro-Raum, zog um drei Basispunkte auf 3,15 Prozent an. Zehnjährige Treasuries rentierten in den USA bei 3,25 Prozent drei Basispunkte höher. Für den Terminkontrakt Bund-Future ging es 30 Basispunkte nach unten auf 122,41 Prozent.

Am Primärmarkt platzierte die Deutsche Bahn am Dienstag eine achtjährige Anleihe im Volumen von 500 Mio. Euro. Großbritannien nahm 5 Mrd. Pfund (5,4 Mrd. Euro) über einen Gilt mit Fälligkeit 2013 auf.

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