Anleihenbericht
Niedrige Erzeugerpreise stützen Bonds

Nach den Kursverlusten vom Montag haben die Anleihen am Dienstag zumindest ein wenig Boden gutgemacht. Schwache Konjunkturdaten dämpften allerdings den Optimismus, dass die Rezession bald zu Ende sei.

FRANKFURT. Für dieses Jahr rechnen Volkswirte mit einer Schrumpfung der Volkswirtschaft im Euroraum um 4,3 Prozent. Gleichzeitig sanken die Erzeugerpreise in der Euro-Zone im Juni um 6,6 Prozent und damit so stark wie nie seit mindestens 28 Jahren. Der Kurs des Terminkontrakts Bund-Future stieg um zehn Basispunkte auf 121,73 Prozent. Im Gegenzug sank die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe um einen Basispunkt auf 3,34 Prozent.

In den USA gaben die Bonds ihre Kursgewinne nach überraschend starken Daten vom Immobilienmarkt (siehe Devisen) wieder ab. Zehnjährige Treasuries rentierten bei 3,67 Prozent drei Basispunkte höher. Zudem warteten Marktteilnehmer auf die heute anstehende Bekanntgabe, wie viel sich der Staat nächste Woche am Kapitalmarkt beschaffen will. Banken gehen davon aus, dass die USA neue Bonds über 75 Mrd. Dollar begeben werden.

Am Primärmarkt platzierte Österreich zwei Bonds mit Fälligkeit 2014 und 2021 im Volumen von je 825 Mio. Euro. Großbritannien kam mit einer 2027 fälligen Anleihe im Umfang von 2,5 Mrd. Pfund auf den Markt.

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