Anleihenbericht
Noyers Rolle rückwärts stützt Bondkurse

An den Anleihemärkten in Europa haben die Kurse am Mittwoch zugelegt. EZB-Ratsmitglied Christian Noyer sagte, seine Äußerungen vom Montag seien falsch interpretiert worden. Am Markt waren Noyers Worte als Signal für Zinssteigerungen gewertet worden.

HB FRANKFURT. Begrenzt wurden die Gewinne durch gute Konjunkturdaten, die bei der EZB den Druck zu Zinssenkungen mindern (siehe » Devisenbericht). Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe fiel leicht auf 4,13 Prozent. Der Terminkontrakt Bund Future legte 24 Basispunkte zu auf 114,00 Prozent.

Die Kurse der US-Treasuries litten dagegen unter Spekulationen, wonach die Auslandsnachfrage nach US-Papieren unter dem schwachen Dollar leiden könnte. Belastet wurde der Markt auch durch die hohe Emissionstätigkeit der USA. Zehnjährige Treasuries rentierten drei Basispunkte höher bei 3,72 Prozent.

Am Primärmarkt begaben die USA zweijährige Treasuries im Volumen von 30 Mrd. Dollar. Der Automobilkonzern Daimler plant mit einer Emission über 500 Mrd. Yen (rund drei Mrd. Euro) zum ersten Mal seit über sieben Jahren eine Yen-Anleihe. Daimler rechnet mit einer freundlichen Aufnahme am Markt, weil das Unternehmen in Japan einen guten Ruf genießt. Zudem platzierte Eon eine 2020 fällige Anleihe im Volumen von einer Mrd. Euro.

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