Anleihenbericht
Renditen bei Bonds kräftig unter Druck

Neue Anzeichen für einen schwächere Entwicklung der Konjunktur haben gestern die Anleihekurse in Europa und den USA weiter nach oben getrieben. In Deutschland sank die Inflationsrate im November auf 1,5 Prozent, in Italien brach ein Geschäftklimaindex auf den tiefsten Stand seit mehr als 15 Jahren ein.

HB FRANKFURT.Zehnjährige Bundesanleihen rentierten sechs Basispunkte niedriger bei 3,27 Prozent. Im Gegenzug ging es für den Terminkontrakt Bund-Future 36 Basispunkte aufwärts auf 121,20 Prozent.

Deutlich stärker verteuerten sich amerikanische Treasuries. Die Rendite zehnjähriger Papiere sackte zwölf Basispunkte ab und markierte am Nachmittag zwischenzeitlich ein Rekordtief bei 2,984 Prozent. Grund waren überraschend schwache Konjunkturdaten. So ist in den USA der Auftragseingang für langlebige Güter doppelt so stark wie erwartet zurückgegangen, die Verbraucherausgaben fielen so stark wie seit sieben Jahren nicht mehr.

Am Primärmarkt begab Großbritannien eine 2047 fällige inflationsgeschützte Anleihe im Volumen von 700 Mill. Pfund. Italien beschaffte sich ebenfalls über inflationsgeschützte Papiere mit Fälligkeit 2019 und 2035 insgesamt 1,3 Mrd. Euro. Der französische Ölkonzern Total platzierte eine fünfjährige Anleihe, das Volumen lag bei einer Milliarde Euro.

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