Anleihenbericht
Renditen bei Staatsanleihen sinken weiter

Mit steigenden Kursen und sinkenden Renditen haben die Anleihemärkte im Euro-Raum und den USA am Montag auf neue Konjunkturdaten und sinkende Börsenkurse reagiert. Dabei war die Bewegung bei den US-Bonds deutlich ausgeprägter.

HB FRANKFURT. Geringere ausländische Direktinvestitionen in China und schwache Daten vom britischen Häusermarkt (siehe Devisen) ließen die Anleger an der Nachhaltigkeit einer Konjunkturerholung zweifeln und in die als sicher geltenden Staatspapiere strömen. Zudem standen erneut Bondkäufe durch die US-Notenbank Federal Reserve an, was die stärkeren Ausschläge bei den Treasuries erklärt.

Gedämpft wurde die Aufwärtsbewegung der Staatspapiere durch den von der Fed New York ermittelten Produktionsindex für die Region New York, der im August erstmals seit einem Jahr gestiegen ist. Der sogenannte Empire State Index kletterte auf 12,1 Punkte. Ökonomen hatten laut einer Umfrage von Bloomberg nur mit einem Wert von drei gerechnet. Ein Wert von über Null signalisiert eine Expansion.

Zehnjährige US-Treasuries rentierten bei 3,49 Prozent acht Basispunkte niedriger. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe, der Benchmark für den Euro-Raum, fiel um drei Basispunkte auf 3,28 Prozent. Für den Terminkontrakt Bund-Future ging es 20 Basispunkte nach oben auf 122,10 Prozent.

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