Anleihenbericht
Renditen bewegen sich seitwärts

Wenig Bewegung hat es an den Anleihemärkten im Euro-Raum und den USA gegeben. Die Renditen pendelten größtenteils um den Vortagesstand. In den USA gingen Belastungen auf die Bondkurse von der am Abend anstehenden Auktion siebenjähriger Papiere aus.

HB FRANKFURT. Insgesamt nimmt das US-Finanzministerium in dieser Woche ein Rekordvolumen von 98 Mrd. Dollar auf. Gedämpft wurden die Kursverluste durch die Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt der USA im vierten Quartal, das etwas weniger geschrumpft war als erwartet.

Auch im Euro-Raum hielten sich stimulierende und dämpfende Faktoren etwa die Waage. Auf die Kurse drückte auch hier der Kapitalbedarf der Regierungen, wodurch das Angebot an Papieren weiter steigt. Hingegen machte der Rückgang beim Gfk-Konsumklima in Deutschland die als sicher geltenden Staatspapiere wieder attraktiver.

Am Nachmittag rentierten zehnjährige Bundesanleihen zwei Basispunkte niedriger bei 3,13 Prozent. Für den Bund-Future ging es neun Basispunkte aufwärts auf 123,11 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Treasuries sank einen Basispunkt auf 2,78 Prozent. Am Primärmarkt nahm Italien vier Mrd. Euro über eine zweijährige Null-Kupon-Anleihe auf. Großbritannien begab ein inflationsgebundenes Papier über 1,1 Mrd. Pfund (1,18 Mrd. Euro) mit Fälligkeit 2022.

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